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Pilotprojekt: Chemie für Grundschulen
In Zusammenarbeit mit der Universität von Helsinki, der Schulverwaltung der Stadt Vantaa, dem finnischen Verband der Chemischen Industrie und 15 Pilotschulen entwickelt Heureka, das finnische wissenschaftliche Zentrum, neue Unterrichts- und Lernmethoden im Chemieunterricht und den wissenschaftlichen Fachbereichen. Hier bilden die Laboratorien und Ausstellungen des wissenschaftlichen Zentrums das ideale Umfeld zur interaktiven Gestaltung informellen Lernens und formeller Schulausbildung.
Ziel des Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist, herauszufinden, wie die SchülerInnen der Grundschule gewisse chemische Konzepte verinnerlichen. Das Pilotprojekt beurteilt die Ausführung der Ziele des Kinderlabors im wissenschaftlichen Zentrum Heureka. Zusätzlich beschreibt das Projekt, wie die SchülerInnen die Arbeit unter Aufsicht im Labor erleben. Das Projekt beabsichtigt außerdem Informationen über die verschiedenen Arten der Motivation und ihres Erscheinungsbildes im Lernprozess des wissenschaftlichen Zentrums zu sammeln.
Die fachübergreifenden Inhalte der Ausstellungen moderner wissenschaftlicher Zentren sind breitgefächert und einzigartig. Dieser Inhalt ist eine zuverlässige Lernquelle, während die meisten informellen Lernquellen für Schulen nicht zulässig sind. Die Hauptzielgruppe des Projektes sind Schulen, sowohl die LehrerInnen als auch die SchülerInnen. Ziel ist es, moderne, interaktive wissenschaftliche Laboratorien und Ausstellungen zu nutzen und dabei die besten Anwendungen des informellen Lernens und der formellen Ausbildung miteinander zu verbinden.
Ziel dieses Projektes ist es, durch die Bereitstellung der besten, bereits in wissenschaftlichen Zentren getesteten Inhalte, wissenschaftliches Bildungsmaterial zu schaffen. Der Zugang zu den Resultaten dieses Projektes wird auf Basis einer kostenlosen Software verbreitet. Das Projekt wird neue Strategien in Form von Handbüchern, Datenverzeichnissen und Führern entwickeln, um die besten Anwendungen der wissenschaftlichen Zentren zu verbreiten. Das Augenmerk wird sich besonders auf web-bezogene Leistungen richten.
Grundschulklassen der 1. bis 6. Schulstufe sind herzlich willkommen, mitzumachen und zu experimentieren. Im Labor können maximal 24 Kinder in Zweiergruppen unter der Leitung einer Aufsichtsperson arbeiten.
Während des PENCIL-Projektes wird Heureka in seinem Kinderlabor fünf pädagogische Chemieprogramme entwickeln: Sprudelnde Chemie, Detektivlabor, Farbenreiche Chemie, Wasseranalyse und Gesteinsuntersuchung. Die Ausstellungsobjekte vermitteln den Besuchern ein modernes Bild der Chemie als eine Wissenschaft und Industrie, ohne die unser Leben viel unangenehmer, schwieriger und gefährlicher wäre.
Alterszielgruppe 6-12 Jährige
Sprache Finnisch
Methodik
- Das wissenschaftliche Zentrum wird das pädagogische Fachwissen der beratenden Partner (LehrerInnen, lokale Schulverwaltung, Universität und Industrie) durch den Austausch von
- Informationen, die Bildung der ProjektkoordinatorInnen und die Förderung der Projektresultate nutzen.
- Die wissenschaftlichen Zentren werden den LehrerInnen und Schulen als ideales Umfeld zur Verfügung gestellt. Die Anwendung der Informations- und Kommunikationstechnologien ist das Hauptelement dieser Zusammenarbeit.
Schauplatz Die Materialien werden für Schulen, das Internet und wissenschaftliche Zentren erstellt.
Geplante Ergebnisse
- Dokumente mit den besten Anwendungen für LehrerInnen : fünf Laborprogramme
- Richtlinien für die Heurekaführer über die Nutzung der fünf Laboratorien
- Programme für verschiedene Lernstufen für 6- bis 12-Jährige
- Beschreibung und Richtlinien, wie die Motivation erhöht und die Beobachtungsgabe der SchülerInnen im Kinderlabor entwickelt werden kann
Auswirkungen Ziel des Kinderlabors ist es, das Interesse der Kinder an experimentellen Beobachtungen im Bereich der Naturwissenschaften zu wecken. Durch die Programme werden die Kinder in die Laborarbeit eingeführt. Des Weiteren soll die Bedeutung der Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung veranschaulicht werden. Es sollen Lösungen entwickelt werden, die ebenfalls in den Räumlichkeiten der Schulen angewendet werden können. Die Nachfrage nach Chemieunterricht auf Grundschulebene steigt unaufhörlich. Dieses Projekt schafft innovative Lösungen für Schullehrpläne, die ebenfalls in der alltäglichen Schulbildung angewendet werden können.
Bewertungsstrategie
- Jedes der Laborprogramme wird für eine gewisse Altersgruppe zwischen 6 und 12 Jahren entwickelt und bewertet.
- Gemeinsam entwickeln die Partner Material, das vor und nach dem Besuch angewendet werden kann.
Pilotkoordinator
Heureka, Vantaa, Finnland
Heureka, das finnische wissenschaftliche Zentrum, möchte das öffentliche Interesse und Verständnis für die Wissenschaft wecken. Es wird vom Verband der wissenschaftlichen Zentren geleitet, einer gemeinnützigen Gesellschaft, unter Mitwirkung der gesamten finnischen akademischen Gemeinschaft, Industrie und öffentlichen Verwaltung. Seit 1989 ist der Verband der Öffentlichkeit zugänglich; seitdem wurden fast 4 Millionen Besucher gezählt (jährlicher Durchschnitt 307 000), wovon 27% (jährlicher Durchschnitt 78 000) in Schulgruppen kamen. Im Ausland haben 7 Millionen Menschen die Ausstellungen Heurekas bestaunt. Die Hauptaktivitäten sind interaktive wissenschaftliche Ausstellungen, Demonstrationen, Laboratorien, das Planetarium und Schulprogramme.
Kontaktdetails Heureka, Das finnische Wissenschaftszentrum P.O. Box 166 01301 Vantaa, Finland http://www.heureka.fi
Projektkoordinatorin Kati Tyystjärvi Tel int+358-40-9015214 E-Mail kati.tyystjarvi@heureka.fi Projektleiter Dr. Hannu Salmi Tel int+358-40-9015263 E-Mail hannu.salmi@heureka.fi
Partner
Wissenschaftliche Partner
Universität von Helsinki, Bildungsabteilung, Finnland Verband der Chemischen Industrie Finnlands
Pädagogische Partner
Stadt Vantaa, Schulverwaltung, Finnland
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