EN FR DE
 
Startseite Wer sind wir? Nehmen Sie teil Pressebereich
Bibliothek
Megalab
Praxis
eKurse
Nachrichten

Veranstaltungen

Mitglied 

Meine Community
Forum
Praktisch
Alle Werkzeuge

Newsletter

Vorherige Ausgaben




  Startseite > Nachrichten > Aktuelle Nachrichten > Prema  

PREMA – Überlegungen & Handlungen in Bezug auf die Geschlechterkluft in der Mathematik

Mädchen haben die gleichen Fähigkeiten wie Jungen und erzielen oft sogar bessere Noten. So wahr dies auch ist, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Bereich der mathematischen Bildung bleiben bestehen. Ziel von PREMA (Promoting Equality in Math Achievements – Förderung der Gleichheit der mathematischen Leistungen) ist es, die soziokulturellen und pädagogischen Faktoren zu verstehen, die für diese Kluft verantwortlich sind und die Unterrepräsentation von Frauen in Berufen, die auf Mathematik beruhen, hervorrufen.

Einige Beispiele konkreter Lehrerrichtlinien, die aus der Arbeit von PREMA in mehreren nationalen Kontexten hervorgingen. Um die vollständige Liste einzusehen, besuchen Sie bitte: http://prema.iacm.forth.gr/deliverables.php
 
Im österreichischen Kontext beinhalten sie:

  • Als Grundforderung: Vergewissern Sie sich, dass Ihre Erklärungen deutlich sind und Sie ein gutes Fachwissen haben.
  • Geben Sie Mädchen und Jungen die gleiche Aufmerksamkeit – stellen Sie Jungen und Mädchen Fragen, die ebenso anspruchsvoll sind.
  • Vermeiden Sie das „Unterrichten“ von Stereotypen durch die Arbeit mit stereotypierten Bildern in Lehrbüchern und Lehrmaterial und vermeiden Sie Sexismus in Ihrem Sprachgebrauch.

Im griechischen Kontext:

  • Mädchen lernen Mathematik auf andere Art als Jungen. Mädchen studieren mehr, lernen aber „was sie lernen müssen“, stellen weniger Fragen und benötigen mehr Aufmerksamkeit von ihrem Lehrer/ihrer Lehrerin.
  • Wenn Mädchen ein mathematisches Problem nicht verstehen, geben sie schneller auf als Jungen, sie zögern mehr und versuchen eher, das Problem unter sich zu lösen als den Lehrer/die Lehrerin zu fragen.
  • Eine unterschiedliche Motivation für die beiden Geschlechter von Seiten des Lehrers/der Lehrerin ist nötig – er/sie muss die Mädchen überzeugen, dass sie bessere Leistungen erbringen können, muss ihre Bemühungen loben, ihnen erklären, dass sie es schaffen werden, wenn sie mehr lernen, kurz: er/sie muss das Selbstvertrauen der Mädchen steigern. In den meisten Fällen sind Mädchen schüchterner als Jungen.

Im britischen Kontext:

  • Förderung des Interesses an Wissenschaft, Technologie, Technik und Mathematik: Der kritische Punkt in Großbritannien ist ein allgemeiner Mangel an Interesse an Wissenschaft, Technologie, Technik und Mathematik, es gibt keine Geschlechterkluft an sich. Zu wenig SchülerInnen beschäftigen sich mit Wissenschaft, Technologie, Technik und Mathematik.
  • Umgestaltung des Lehrplans, um die Mathematik interessanter, einschlägiger und allgegenwärtiger zu machen: Die Wahl der SchülerInnen in Bezug auf die höhere Bildung wird stark durch ihre Interessen und Vorlieben beeinflusst.
  • Arbeiten Sie mehr interessante Zusammenhänge in die Mathematik ein. Hinweise auf angebrachte Kontexte können durch einen Blick auf jene Themen ausfindig gemacht werden, deren Beliebtheit drastisch steigt, wie die Psychologie zum Beispiel.

Die erste Phase des Projektes – PREMA 1 – behandelte die Identifizierung der Abweichungen zwischen „Bedürfnissen und Einrichtungen“ in der mathematischen Bildung und im mathematischen Unterricht. PREMA2 handelt von der Einführung eines Verfahrens zur Milderung der Geschlechterkluft in der mathematischen Bildung.

Dies soll durch die Einrichtung eines Rahmenwerks für den Lehrplan der Lehrerausbildung über Geschlechter und Mathematik erreicht werden, das eine Reihe reflektiver Tools beinhalten wird, um den LehrerInnen dabei zu helfen, sich der geschlechtsspezifischen Probleme bewusst zu sein, Fragen zu stellen und darüber nachzudenken.

Wir laden Sie dazu ein, dem PREMA 2 – Netzwerk beizutreten (http://prema2.iacm.forth.gr).  Durch virtuelle Treffen, Brainstorming- und Diskussionsforen, wird eine vorläufige Version des von PREMA entwickelten Toolkits zur Analyse, Kritik und Diskussion im PREMA 2 Netzwerk vorgestellt.  Durch diesen Wissensaustausch mit LehrerInnen, AusbilderInnen und ForscherInnen aus ganz Europa werden wir im Stande sein, leistungsfähige Tools zu entwickeln.

Auf die Aktivitäten des Netzwerkes folgen nationale Workshops in mehreren europäischen Städten, um die zu entwickelnden Tools zu testen.

Weitere Informationen:
http://prema2.iacm.forth.gr
Alex@ostenso.com

Copyright - Haftungsausschluss - Kontakt - Sitemap