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Geschlechterkluft und IKT: Stereotypische Denkweisen beinflussen noch stets Frauen bei der Wahl von Karrieren im technologischen Bereich

Trotz guter Computergrundkenntnisse setzen zahlreiche Studentinnen ihre Studien oder Karrieren im Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) nicht fort, offenbart eine von European Schoolnet im Auftrag von Cisco durchgeführte Studie.

Schlüsselfakten:

  • Die Studie, die SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen beider Geschlechter aus fünf europäischen Ländern umfasst, zeigt, dass sich Jungen und Mädchen auf Sekundarebene ungefähr in gleichem Maße für IKT interessieren.
  • Viele Studentinnen belegen technologische Fächer während der höheren Schulbildung. Die Mehrheit hat jedoch nicht vor, im technologischen Bereich Karriere zu machen.
  • Europa sieht sich in den nächsten Jahrzehnten einem Mangel an kompetenten Arbeitskräften im IKT-Bereich gegenüber. Berichte erwähnen ab 2010 70.000 offene Stellen im technologischen Bereich.
  • Gleichzeitig soll Europas erwerbstätige Bevölkerung infolge demografischer Veränderungen und alternder Arbeitskräfte sinken. Die Auswirkungen dieser Situation könnten durch die allgemeine Einstellung und Rekrutierung von Frauen erheblich gelindert werden.
  • Frauen sind zurzeit im IKT-Sektor unterrepräsentiert. 2004 stellten Frauen weniger als 25 Prozent aller diplomierten Informatiker in den 27 Ländern der EU dar.
  • In Polen, Italien, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden waren die meisten befragten Mädchen an IKT interessiert. Bis zu 50 Prozent brachen jedoch weitere Studien und Karrierewege im IKT-Bereich ab.
  • Die Analyse der Ergebnisse ergab auch, dass der demotivierendste Faktor die Ansicht ist, dass der technologische Sektor grundsätzlich eine Männerdomaine ist.


“Mädchen meiner Generation werden nicht wirklich ermutigt, sich der Informatik zuzuwenden. Viele Frauen landen über Berufsschulen in diesem Sektor, und es kann einschüchternd sein, das einzige Mädchen in einer Gruppe von Jungen zu sein," so Dawn Breen, eine Absolventin der Cisco Networking Academy, die nun in der Abteilung IKT-Support einer Softwarefirma in Großbritannien arbeitet.

“Ich würde keine Sekunde zögern, jeder jungen Frau, die die Möglichkeit ernsthaft in Betracht zieht, zu einer Karriere in der Technologie zu raten. Meiner Erfahrung nach sind Frauen sehr erfolgreich, sobald sie eine Arbeitsstelle haben. Die Industrie verändert sich und bietet Frauen mehr und mehr Möglichkeiten. Ich gebe jungen Frauen diesen Ratschlag mit auf den Weg: Sie werden nicht die Einzige sein, lassen Sie sich diese großartige Gelegenheit also nicht entgehen."

“Ein vermindertes Interesse für den mathematischen, naturwissenschaftlichen und technologischen Unterricht in der Sekundarbildung und in der höheren Bildung ist ein Problem in vielen europäischen Ländern. Forschungsansätze dieser Art helfen uns, das Problem besser zu verstehen und Strategien zu identifizieren - oft auf Basis von Multistakeholder-Initiativen - um die Situation zu verbessern," so Marc Durando, Geschäftsführer von European Schoolnet.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden http://www.eun.org/whitepaper.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte :

Agueda Gras-Velazquez (agueda.gras@eun.org) oder Alexa Joyce (alexa.joyce@eun.org).
Telefonnummer des European Schoolnet Büros: +32 2 790 7590.

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